Gästebuch

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2 Gedanken zu „Gästebuch

  1. Liebe Manuela,

    danke.
    Nicht das erste Mal, jedoch jedes Mal bereichernd …, das war wieder eine Erfahrung, die ich mit deiner Hilfe machen durfte …
    Ich bin dir unendlich dankbar dafür, dass du mich wieder auf meinen Weg gebracht hast und weiterbringen wirst.
    Sicher ist, ich mache dass für mich, jedoch mit deiner Hilfe und Unterstützung, da ich nicht weiterkam.

    Danke. Herzlichst!

    Noch denselben Tag war ich so platt, so kraftlos, nein nicht ausgebrannt, voller Zuversicht, ruhig, dies musste ich einfach erst sacken lassen, das Geschehene verarbeiten.

    Den Tag danach konnte ich bereits im vollsten Umfang dein Konzept und Vorschlag anwenden. Was besseres konnte mir nicht passieren.
    Mutter ausgeladen, Jemanden Kontra gegeben, dem ich sonst wohl gleich um des Friedens willen klein beigegeben hätte … trotz Schlottern. Durchgeatmet, um Luftholen gebeten, Abstand, Zeitaufschub. Dann das Fühlen, was ist mir wichtig, was will ich, was kann ich vertreten. Kann ich nein sagen! Ja!

    Das war so hilfreich, tausend Dank!

    Ich bin gespannt, wie es in den letzten Wochen des Jahres für mich weitergeht, stehen doch noch Problemchen an, die es zu lösen gibt. Ruhig, gelassen, die Große, die die Kleine mitnimmt?!

    Klingt gut, fühlt sich verdammt gut, tut gut!

    CaRi, im Dezember 2017

  2. Liebe Manuela,
    Es ist noch gar nicht so viele Stunden her als wir uns zur Aufstellung begegnet sind. Ich möchte Dir gern eine kleine Geschichte schreiben. Es ist mehr als drei Jahre her als ich Dich das erste Mal beim offenen Abend getroffen habe. Es war Herbst in Chemnitz. Nachdem ich aus unerklärlichen Gründen Wut empfand wann immer ich mit meiner Mutter sprach, war ich nach Chemnitz gekommen, aus Neugierde, mit dem Wunsch sie aufzulösen. Meine Mutter war damals schwer krank.
    Durch viele dankbare „Zufälle“ habe ich den Weg zu Dir zum offenen Abend gefunden. Alle anderen, außer Dir, Petra und Ines mussten sich verlaufen haben, wir waren zu viert. Ihr habt mir dort gezeigt, wie es um mich und meine Mutter stand, unsere Beziehung war belastet. Mit Eurer Hilfe habe ich zurückgeben können was nicht mir gehört. Was ich damals noch nicht wusste ist, dass das schönste Erlebnis meines bisherigen Lebens werden sollte. Was sich ganz besonders in mein Gedächtnis gegraben haben waren Deine Worte um Demut. Über dies bin ich Dir ganz besonders dankbar.
    In den Monaten die mir noch mit meiner Mutter blieben hat sich diese Demut wie Licht in der Dunkelheit ausgebreitet. Nach 37 Jahren habe ich aufgehört meiner Mutter helfen zu wollen und über sie zu urteilen. So hat Sie ihre Würde zurückerhalten und mit ihr sterben können. In den Monaten nach dem Abend mit Euch haben wir so eine enge Beziehung aufgebaut wie ich es noch nie gefühlt habe. Nach und nach konnte ich Sie so sehen wie sie war umso mehr ich das Urteilen fallen ließ.
    Es war ein halbes Jahr vor ihrem Tod. Meine Mutter lag auf dem Sofa und machte Kreuzworträtsel und ich setzte mich zu Ihr. Die Sonne schien herein. Ich tat nichts (mir fehlen die Worte, wie Du siehst). Für einen ganz kurzen Moment, eine gefühlte halbe Sekunde, ward es hell und warm in mir. Ein Gefühl, das ich noch nie erlebt habe. Ich glaube es muss Liebe gewesen sein. Die, die ohne Bedingungen existiert, die nichts tun oder lassen muss, die ich aus Büchern kenne und der ich sooo dankbar bin, dass ich sie erleben durfte mit meiner Mutter zusammen. Der Frieden mit Ihr fühlt sich so toll an. Danke Manuela, vielen, vielen Dank!
    Ich empfinde das, obwohl es so kurz „war“ als ein ganz großes Geschenk und freue mich riesig, dass Du mir beim Auspacken geholfen hast!
    Bis bald und liebe Grüße an Uwe.
    Euer Ulli

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